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| | #1 (permalink) |
| Neuer User Registriert seit: Mar 2004 Ort: Hamburg
Beiträge: 99
| Design Pattern zur Verwaltung von mehreren Screens/Forms
hi da ich seit einiger zeit das gefühlt habe umständlicher und repetiver zu arbeiten als ich müsste, bin ich gerade dabei design patterns und uml zu pauken und schaue mir auch einige frameworks an. arp, cairngorm und pixlib. da meine hauptaufgabe momentan darin liegt webseiten zu programmieren frage ich mich, wie ich die verwaltung von verschiedenen screens vereinfachen bzw. abstrahieren kann. für die erstellung werde ich nun sicher das abstract factory muster verwenden. unter der annahme, dass eine übliche webseiten struktur wie folgt aussieht - punkt 1 - punkt 1.1 - punkt 1.2 - punkt 1.3 - punkt 1.3.1 - punkt 1.3.2 - punkt 2 - punkt 2.1 - punkt 2.2 - punkt 2.3 und im hinblick darauf, dass der screen für punkt 1.3.1 voraussetzt, dass screen 1.3 ebenfalls sichtbar ist und deeplinks als standard unterstützt werden sollen, wie kann man das abstrahieren? wie macht ihr das? geht es nur über projektspezifische ausnahmeregelungen oder gibt es etwas allgemeingültiges? vielleicht ein sinnvolles pattern? ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob die frage schwachsinnig ist und ich nur nicht genügend darüber nachgedacht habe, bzw. zu viel und zu wenig ausprobiert. aber wenn, dann könnt ihr mir auch das schreiben mit begründung wäre nettedit: genau das wollte ich noch schreiben: wie klingt ein screen locator angelehnt an den service locator? Geändert von nesium (02-02-2007 um 10:40 Uhr) |
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| | #3 (permalink) |
| helpQLODhelp Registriert seit: Feb 2002 Ort: Köln
Beiträge: 8.505
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Also in Cairngorm wäre es so, dass alle deine sichtbaren Punkte als ineinander verschachtelte Komponenten realisiert sind. Die Komponenten schicken Events an einen zentralen FrontController, der FrontController erzeugt für jedes Event ein Command, das Command updated u.U. Eigenschaften des Models, das dann wiederum die Komponenten updated. Ein klassisches MVC-Modell, etwas aufgebohrt.
__________________ Ralf Bokelberg™ - Flex & Flash Consulting |
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| | #4 (permalink) |
| Neuer User Registriert seit: Mar 2004 Ort: Hamburg
Beiträge: 99
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hallo bokel. vielen dank fürs verschieben und für deine antwort. ich habe über weitere anforderungen nachgedacht und u. U. müssen die einzelnen views animiert werden unter berücksichtigung, dass die sichtbare view eine dauer x benötigt um eine "destruktor animation" zu erledigen, während die neue view eine dauer x benötigt um eine "konstruktor animation" durchzuführen. gleichzeitig brauche ich auch die flexibilität, dass sich die animationen optional überschneiden können und das ein elternelement nicht sichtbar sein soll, weshalb eine verschachtelung von movieclips für mich wohl nicht praktikabel ist, sondern die beziehung muss auf datenebene gelöst sein, was ja kein problem ist. ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, was ich wissen will, es sind vielmehr einige grundsätzliche dinge zum aufbau. deshalb frage ich einfach mal weiter in der hoffnung im zuge dessen zu einer lösung für mein eigentliches problem zu kommen. wie hältst du es mit viewhelpern? im blog von aral balkan habe ich bzgl. des arp frameworks gelesen, dass dort auf view helper verzichtet wird, weil es sich für ihn scheinbar als zu umständlich herausgestellt hat. auch habe ich in einem artikel über den aufbau von RIAs ein codebeispiel entdeckt, bei dem die einzelnen commands nach ihrer ausführung einen view helper instanzieren und an diesen die resultierenden daten weiterleiten um die view zu aktualisieren. verrückt war dort allerdings, dass die einzelnen view helper auf _root zugegriffen haben, da dort die formularelemente lagen (die applikation hatte nur einen screen). hier frage ich mich a) sollte ein view helper nach jeder ausführung eines kommandos tatsächlich neu instanziert werden anstatt dass man die instanzen irgendwo vorhält? b) wenn instanzen vorgehalten würden, wie bekommt das kommando zugriff auf diese? und c) sollte der ablauf nicht sein, dass das kommando die daten über den model locator (singleton) an das entsprechende model übergibt, welches die änderung über den (singleton) eventbroadcaster, dessen events die view helper abonniert haben, bekannt gibt, damit die view helper die eigentliche view aktualisieren können? (das würde frage b selbstverständlich obsolet machen) jetzt wollte ich noch was fragen, hab es aber vergessen. ich editiere, sobald es mir wieder einfällt e: jetzt! und zwar macht es mehr sinn nur eine view zu haben, die von einer speziellen klasse abgeleitet ist, welche sich um die aktualisierung kümmert (sprich movieclip mit zugewiesener klasse in der IDE) oder sollte man lieber reine movieclips haben, bzw. die von einer allgemeineren view klasse ableiten und zusätzlich view helper nutzen? ich vermute ja, dass die frage nicht eindeutig beantwortet werden kann, da z. b. bei sehr kleinen projekten oder komponenten auch aus view und controller zusammengelegt werden können und es deshalb mehr vom umfang des projektes abhängt. ist das vergleichbar? Geändert von nesium (02-02-2007 um 13:52 Uhr) |
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| | #5 (permalink) | |
| Perverted Hermit Registriert seit: Mar 2004 Ort: Delmenhorst
Beiträge: 12.146
| Zitat:
Intuitiv würde ich sagen, dass ein ViewHelper als Klassenattribut eines Views instanziiert wird. Zugriff dann ganz einfach: ActionScript:
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| | #6 (permalink) | |
| Perverted Hermit Registriert seit: Mar 2004 Ort: Delmenhorst
Beiträge: 12.146
| Zitat:
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| | #7 (permalink) | |
| Neuer User Registriert seit: Mar 2004 Ort: Hamburg
Beiträge: 99
| Zitat:
![]() nein, im ernst. bei deinem codebeispiel würde ich nach meiner auffassung nicht zustimmen wollen, da nur der view helper eine referenz auf die view hält, die view aber nicht vom view helper wissen muss. da stellt sich natürlich die frage, wie bekommt der view helper initial eine referenz auf seine view. macht es sinn, diese durch den view helper zu erzeugen (attachen)? wenn die view allerdings schon auf der bühne liegt müsste das aber sicher über einen movieclip als proxy laufen der alle views hält und referenziert. ich bin mir dessen schon bewusst, dass pattern keine universalgültigkeit haben und auch nicht strikt bis in letzte konsequenz verfolgt werden müssen (v.a. mit blick auf die möglichkeiten in der jeweiligen IDE/sprache), dennoch würde mich sehr interessieren, wie es ursprünglich gedacht ist und wie die beziehungen aussehen sollten. ich habe hier leider nur ein buch "patterns in php" liegen, was äußerst schwierig auf flash zu übertragen ist, aber mir eben das "design patterns in as3" bestellt, wo ich hoffentlich aufschluss erlange. vielleicht bietet sich dennoch ein standardwerk an. nur könnte es ja sein, dass jemand schon bescheid weiß und sein wissen gerne teilen möchte | |
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| | #8 (permalink) |
| helpQLODhelp Registriert seit: Feb 2002 Ort: Köln
Beiträge: 8.505
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ViewHelper und ViewLocator habe ich noch nicht vermisst. Meine Commands ändern das Model und die Views updaten sich dann entsprechend. Animationen sind in Flex ja irgendwie ganz aussen vor. Die kann man sehr einfach nachträglich hinzufügen oder eben nicht, was ich persönlich sehr angenehm finde. Meinen Antworten kannst du es vielleicht schon entnehmen: Wenn ich heute sowas programmieren müsste, würde ich mich weitestgehend an das Flexframework halten. Das macht das Arbeiten sehr angenehm und produktiv.
__________________ Ralf Bokelberg™ - Flex & Flash Consulting |
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| | #10 (permalink) |
| Nagelneuer User Registriert seit: Dec 2005
Beiträge: 924
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Hier findest du alle möglichen Links zum Thema: http://cairngormdocs.org/
__________________ The fact that you've got "Replica" written on the side of your gun and the fact that I've got "Desert Eagle written on the side of mine ... :D |
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| | #11 (permalink) |
| != Registriert seit: Jun 2001 Ort: Hamburg / Eutin
Beiträge: 249
| Im Flexforum gab's mal einen netten Thread mit weiteren hilfreichen Links: http://www.flexforum.de/showthread.php?t=55 Ansonsten ist dort gesamte Cairngorm-Bereich immer eine gute Anlaufstelle: http://www.flexforum.de/forumdisplay.php?f=18 |
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| | #12 (permalink) |
| helpQLODhelp Registriert seit: Feb 2002 Ort: Köln
Beiträge: 8.505
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Wobei Cairngorm nur eine Seite der Medaille ist, das Flexframework selbst, der Aufbau der Komponenten und das Event- und Animationssystem - all das zusammen macht die Sache erst richtig rund
__________________ Ralf Bokelberg™ - Flex & Flash Consulting Geändert von bokel (06-02-2007 um 20:21 Uhr) |
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