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Alt 16-10-2006, 16:01   #1 (permalink)
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Krankenversicherung nach der Ich-AG

Hallo,
vielleicht kann mir ja mal einer eine Antwort bzw. Tipps geben:
Wie versichere ich mich nach Ablauf der dreijährigen Ich-AG (wenn der Zuschuss abgelaufen ist) am günstigsten weiter. Ist es familienversichert, ich bin verh., da darf man nur eine Mindestgrenze verdienen denke ich, aber wäre ok. Und Rentenversicherung am besten Mindestbeitrag weiterlaufen lassen, um den Rentenanspruch zu sichern
LG jenny
jenny-chriss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16-10-2006, 22:05   #2 (permalink)
agedoubleju
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Zitat:
Wie versichere ich mich nach Ablauf der dreijährigen Ich-AG (wenn der Zuschuss abgelaufen ist) am günstigsten weiter
Das kommt darauf an, was du bereit bist zu zahlen und was du an Leistungen in Anspruch nehmen willst, falls du krank wirst. Pauschal kann man darauf keine Antwort geben, du solltest dich sowohl über Krankenkassen und deren Leistungen und Beiträge als auch über Privatversicherungen informieren.
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Alt 17-10-2006, 05:40   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von agedoubleju Beitrag anzeigen
Das kommt darauf an, was du bereit bist zu zahlen und was du an Leistungen in Anspruch nehmen willst, falls du krank wirst. Pauschal kann man darauf keine Antwort geben, du solltest dich sowohl über Krankenkassen und deren Leistungen und Beiträge als auch über Privatversicherungen informieren.
eben nur die normalen Leistungen wie Arztbesuch, Medikamente etc, Privat kommt nicht in Frage, ist bestimmt zu teuer
jenny-chriss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 06:50   #4 (permalink)
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Ort: berlin
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Hi.

So viel ich weiß kannnst Du wählen zwischen privater und gesetzlicher KK.
Gestzlich ist Einkommenabhängig, min. aber ca. 260,-€ im Monat.
Da kommt man mit einer privaten besser weg, muss dort aber fatßt alle
Artzrechnungen aus eigener Tasche vorstrecken und sie bei der privaten KK geltend machen.
Wie schon erwähnt kannst, du das Leistungsspektrum bei einer privaten wählen.
Auch gute, für unruhige Leute wie mich, die es ständig eilig haben: die Wartezeiten beim Arzt sind, aufgrund der privaten Versicherung und somit der anderen Abrechnung, wesentlicher kürzer, selbt ohne Termin wird man wie der einizig wahre König im Wartezimmer behandelt - außer es warten vor dir andere privatversicherte.

Der Hacken: wenn du einmal Privat versichert bist, dann kannst du erst wieder in die gestzliche KK , wenn du auf Lohnsteuerkarte arbeitest und dein Arbeitgeber einen Teil der KK zahlt oder du arbeitslos bist.

PS: Aber eigentlich immer versuchen die günstigste Versicherung zu suchen. Als Student eingeschrieben, arbeitlos, familienversichert etc.

PSS: Privat ist eher etwas für Leute mit viel Geld oder junge Leute, die kaum krank sind. Ist ja klar , denn gesetzlich funktioniert da eher nach dem Solidar-Prinzip. Alle zahlen in etwa das selbe, aber eigentlich zahlen die jungen Leute für die Alten - ist in meinem Augen auch das richtigere Prinizp.

PSSS: Ich stehe gerade vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich denke ich lasse mich pirivat versichern , da ich jung bin und nicht so viel als selbstständiger verdiene. Und wenn man nicht viel verdient, dann sind 100,-€ Unterschied im Monat schon viel.

lg

willy
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Geändert von willywonka2 (17-10-2006 um 06:55 Uhr)
willywonka2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 08:29   #5 (permalink)
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Beiträge: 9
Zitat:
Zitat von willywonka2 Beitrag anzeigen
Hi.

So viel ich weiß kannnst Du wählen zwischen privater und gesetzlicher KK.
Gestzlich ist Einkommenabhängig, min. aber ca. 260,-€ im Monat.
Da kommt man mit einer privaten besser weg, muss dort aber fatßt alle
Artzrechnungen aus eigener Tasche vorstrecken und sie bei der privaten KK geltend machen.
Wie schon erwähnt kannst, du das Leistungsspektrum bei einer privaten wählen.
Auch gute, für unruhige Leute wie mich, die es ständig eilig haben: die Wartezeiten beim Arzt sind, aufgrund der privaten Versicherung und somit der anderen Abrechnung, wesentlicher kürzer, selbt ohne Termin wird man wie der einizig wahre König im Wartezimmer behandelt - außer es warten vor dir andere privatversicherte.

Der Hacken: wenn du einmal Privat versichert bist, dann kannst du erst wieder in die gestzliche KK , wenn du auf Lohnsteuerkarte arbeitest und dein Arbeitgeber einen Teil der KK zahlt oder du arbeitslos bist.

PS: Aber eigentlich immer versuchen die günstigste Versicherung zu suchen. Als Student eingeschrieben, arbeitlos, familienversichert etc.

PSS: Privat ist eher etwas für Leute mit viel Geld oder junge Leute, die kaum krank sind. Ist ja klar , denn gesetzlich funktioniert da eher nach dem Solidar-Prinzip. Alle zahlen in etwa das selbe, aber eigentlich zahlen die jungen Leute für die Alten - ist in meinem Augen auch das richtigere Prinizp.

PSSS: Ich stehe gerade vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich denke ich lasse mich pirivat versichern , da ich jung bin und nicht so viel als selbstständiger verdiene. Und wenn man nicht viel verdient, dann sind 100,-€ Unterschied im Monat schon viel.

lg

willy
Hallo Willy,
vielen Dank für deine Ausführungen, ich bin leider schon etwas älter und deshalb ist es schwieriger, eine Entscheidung zu treffen. Und zu den "Leuten mit VIEL Geld" gehöre ich auch nicht und Unterschied von Euro 100.-- ist im Monat viel für mich. Deshalb denke ich kommt privat nicht in Frage. Aber ich möchte eben das richtige tun, Rentenversicherung werde ich auf jeden Fall den Mindesbetrag einzahlen.
lg chriss
jenny-chriss ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 09:49   #6 (permalink)
agedoubleju
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Zitat:
eben nur die normalen Leistungen wie Arztbesuch, Medikamente etc, Privat kommt nicht in Frage, ist bestimmt zu teuer
Das kommt darauf an... Wenn du in eine gesetzliche als Selbständiger gehst, bezahlst du auch ziemlich viel. Der Leistungskatalog ist aber weitaus geringer.

Wenn du in eine private KK gehst, kannst du dir die Tarife nach deinem Geldbeutel und deinen Ansprüchen selbst zusammen stellen (lassen). Es gibt auch unabhängige Berater von PKKs, die dir auf deine Wünsche zugeschnittene Leistungskataloge kostenlos berechnen.


Zitat:
Rentenversicherung werde ich auf jeden Fall den Mindesbetrag einzahlen.
Angesichts der ständigen Rentenkürzungen wäre das Geld in einem Fonds oder Sparplan (oder Riesterrente) besser aufgehoben. Die Verzinsung wird garantiert besser sein.
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Alt 17-10-2006, 10:04   #7 (permalink)
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also die gesetzl rentenversicherung ist ja nich gerade für hohe renditen bekannt und was bei dem jetzigen system am ende bei rauskommt steht ja völlig in den sternen.
wenn du irgendwie was künstlerisches machst versuchs doch mal mit der künstlersozialkasse. als webdesigner nehmen die einen auch auf.
ich bin da seit nem halben jahr drin. vorher 280€ NUR für gesetzl. krankenkasse OHNE rente. jeze nur noch 180€ für beides, die rente quasi umsonst oben drauf und trotzdem billiger

gruß m
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Geändert von madflanderz (17-10-2006 um 10:05 Uhr)
madflanderz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 10:55   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von madflanderz Beitrag anzeigen
wenn du irgendwie was künstlerisches machst versuchs doch mal mit der künstlersozialkasse. als webdesigner nehmen die einen auch auf.
ich bin da seit nem halben jahr drin. vorher 280€ NUR für gesetzl. krankenkasse OHNE rente. jeze nur noch 180€ für beides, die rente quasi umsonst oben drauf und trotzdem billiger
gruß m
Was muss ich denn bei der Künstlersozialkasse vorweisen, damit die mir glauben ich bin Webdesigner.
Eine Website oder mehrere ?
Geht jede Website, auch ganz einfache ?

Wo liegt die Meßlatte ?

lg

willy
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willywonka2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 11:06   #9 (permalink)
a.k.a maddin79
 
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lieber so einfache wie möglich und keine programmierten anwendungen. die unterscheiden halt zw. webdesigner und programmierer. als webdesigner nehmen sie dich auf, wenn du aber sagst du programmierst oder machst serveradministration nehmen sie dich nicht.
die wollen auch nur paar ausgedruckte screenshots haben, nicht mal links oder so. theoretisch kannst also sonstwas da hinschicken.
und wen man sich gerade erst selbstständig gemacht hat dann hat man im allgemeinen ja eh noch nix vorzuweisen.
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Alt 17-10-2006, 11:15   #10 (permalink)
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Hi, es gibt einen KK Satz für nebenberuflich Selbständige, da muss "bewiesen" werden, dass der Lebenspartner mehr /den Hauptanteil des Lebensunterhalts verdient und man selbst glaube ich unter 400 pro Monat. Der Satz liegt dann bei ca 120 Euro. (Auskunft der TKK)
Bei der KSV ist ja immer mit Vorsicht zu genießen, wenn man beim ersten mal nicht reinkommen, hat man danach größere Schwierigkeiten und das Aufnahmeverfahren dauert auch bis zu einem Jahr.

Grüße,
Tanja
TanjaS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 11:30   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von madflanderz Beitrag anzeigen
lieber so einfache wie möglich und keine programmierten anwendungen. die unterscheiden halt zw. webdesigner und programmierer. als webdesigner nehmen sie dich auf, wenn du aber sagst du programmierst oder machst serveradministration nehmen sie dich nicht.
die wollen auch nur paar ausgedruckte screenshots haben, nicht mal links oder so. theoretisch kannst also sonstwas da hinschicken.
und wen man sich gerade erst selbstständig gemacht hat dann hat man im allgemeinen ja eh noch nix vorzuweisen.
Das ist ja geil !!!
Also ne Website mit 'ner Bildergalerie. Dort ein paar Fotos in PS durch Filter gejagt und fertig ist die künstlerische Site ?
Hammer bestens dank für den Tipp.

lg

willy
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willywonka2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 11:39   #12 (permalink)
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du mußt den einfach nur glaubhaft machen das du irgendwie künstlerisch tätig bist. du brauchst ja nichmal ne seite machen, gibt ja auch designer die nur print machen. ich hab z.b. einfach n screenshot von paar homepages und einige logoentwürfe hingeschickt, dazu noch 2 bescheinigungen aktueller auftraggeber und das wars.

bei mir hats ungefähr 5 monate gedauert - 2-3 briefe hin und her, aber versuchen kann mans ja, wenns nich klappt ist man ja wahrscheinlich eh kein künstler und hat auch nix verloren. wenns klappt um so besser
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Geändert von madflanderz (17-10-2006 um 11:42 Uhr)
madflanderz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-10-2006, 12:42   #13 (permalink)
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Zitat:
Zitat von madflanderz Beitrag anzeigen
bei mir hats ungefähr 5 monate gedauert.
Also doch nicht ganz so easy. Aber hast recht, versuchen kann man es ja.
Ich werde mal schauen, was ich so zusammenbasteln kann. Hört sich jedenfalls nicht so kompliziert an.
Nochmals danke für den Tipp.

Ach ja, und wie ist das nun. Wann musst du deinen künstlerischen Nachweis verlängern, oder gilt der solange du nicht auf Lohnsteuerkarte arbeitest ???

lg

willy
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Alt 17-10-2006, 13:21   #14 (permalink)
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also solange du dich bei denen nicht wieder abmeldest läuft das eigentlich weiter.
und 5 monate hats gedauert weil ich mir auch immer viel zeit gelassen habe auf deren briefe zu antworten. is ja wie überall beim antrag stellen - irgendwas fehlt halt immer und da gehen schonmal 2-3 briefe hin und her, solange isses ja nu auch nicht.
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Alt 17-10-2006, 13:50   #15 (permalink)
echt jetzt, junge
 
Benutzerbild von snake*sl
 
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Ort: Iserlohn
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hab mal gehört, dass die künstler-soz.kasse alle ersten anträge erstmal ablehnt.
ganz so einfach soll es nicht sein, aber wer kämpft, kommt durch.

zum thema "zurück in die gesetzliche":
Zitat:
Wie kommt man zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)?
Wer von der gesetzlichen Krankenversicherung zur privaten Krankenversicherung wechselt, ist an diese Entscheidung gebunden. Eine Rückkehr zur gesetzlichen Krankenversicherung ist kaum noch möglich.

Eine Ausnahme besteht bei Arbeitslosigkeit. Dann wird man wieder Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung.

Auch wenn das Einkommen unter die Beitragsbemessungsgrenze fällt, gehört man automatisch wieder der gesetzlichen Krankenversicherung an.

Sobald das Einkommen allerdings wieder über der Beitragsbemessungsgrenze liegt, muss man zurück in die private Krankenversicherung.

Um nach der Zurückstufung in die gesetzlichen Krankenversicherung auch bei einem höheren Verdienst freiwillig dort bleiben zu können, muss der Versicherte mindestens 12 Monate Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung gewesen sein oder aber in den letzten fünf Jahren mindestens 24 Monate dort versichert gewesen sein.

Ab dem vollendeten 55. Lebensjahr ist eine dauerhafte Rückkehr in die gesetzlichen Krankenversicherung nur noch möglich, wenn der Versicherte unmittelbar vorher fünf Jahre Kassenpatient und dort mindestens zweieinhalb Jahre pflichtversichert war.
Hier gefunden: http://www.ruv.de/de/r_v_ratgeber/pa...versichert.jsp
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Gruß
snake*sl // achims sohn


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