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| | #1 (permalink) |
| ° Registriert seit: Aug 2002 Ort: Baden-Baden
Beiträge: 3.962
| Frei, Frei-fest oder Festanstellung?
Hi, ich habe überraschend ein Angebot zur engeren Zusammenarbeit mit einer Agentur bekommen. Ich arbeite schon eine Zeit häufig als Freiberufler für diese Agentur, und bin jetzt gefragt worden, ob ich nicht Bock auf eine Frei-Fest oder gleich auf eine Festanstellung habe. Von Seiten der Agentur hätte man längerfristig mit Sicherheit gerne einen (günstigen) Festangestellten. Mir ist aber noch nicht so ganz wohl beim Thema Festanstellung, weil ich immer glaube das dann Ende der Fahnenstange für mich ist. Da müsste ich dann auf einen Karriereplan, Schulungen etc. bestehen, um eine Weiterentwicklung zu gewährleisten, und könnte mich vom Masterstudium oder Zweitstudium verabschieden. Dann wäre da die Option auf eine Frei-fest Anstellung, da frag ich mich grade was da die Vor- und Nachteile sind? Hat da jemand Erfahrungen mit? Meine Ahnung geht in Richtung viel viel Arbeit für weniges, aber sicheres, Geld. Fragt sich auch was da mit Sozialleistungen ist. Alles aus eigener Kasse, oder steuert der Arbeitgeber evtl. irgendwie irgendwas irgendwo mit bei? Letzte Alternative wäre eine engere freiberufliche Zusammenarbeit, die mir es ermöglichen würde weiter an das aufzubauen, was man halt so aufbaut, ein Geschäft/Marke/Karriere eben Risiko ist natürlich, wenn es mich mal irgendwann aus der Bahn haut, bleibt alles an mir kleben.Tor 1, Tor 2 oder doch lieber Tor 3? Bin an eurer Meinung interessiert, mir fehlt dazu einfach die Erfahrung. Gruß und Danke echo |
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| | #2 (permalink) |
| ChronoGuard Registriert seit: Mar 2002 Ort: Saarbrücken
Beiträge: 2.649
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Ich find ne Festanstellung bei vernünftigem Gehalt was sehr schönes. Liegt aber vermutlich an meiner Papierkram-Phobie und meiner ständigen Paranoia, irgendeinen furchtbaren Fehler gemacht zu haben, so dass mir das Finanzamt das SEK auf den Hals hetzt. Zudem, wieder selbständig ist man schnell - ist man aber lang selbständig und will wieder festangestellt werden, kommt je nach Gehalt dann plötzlich die Rentenkasse wieder angerannt, obwohl man schon einen guten Teil seines teuren Geldes für ne Privatabsicherung verplant hat.... Und Frei/Fest ist so ne Sache. Ich nehm an, du meinst damit freie Mitarbeit auf der Basis eines Fest-Honorars? Bei realistischen Arbeitszeiten kann man das nicht sehr lang machen, weil man Gefahr läuft, in die Scheinselbständigkeit abzudriften (Aber hier fängt wieder die Sache mit dem Halbwissen an). Ich denk, wenn man sehr fleißig ist und ordentlich Aquise betreibt oder schon nen Ruf hat, ist als Selbständiger sicher mehr Geld drin und auch mehr Freiheit. Wenn man nur arbeiten will und am liebsten gar nie mit Kunden persönlich zu tun hätte und sich darüber freuen kann, dass man jeden Monat mit dem gleichen Betrag auf dem Konto rechnen darf, ohne viel Papierarbeit, dann ist die Festanstellung vielleicht was für einen. Und vernünftige Agenturen lassen ihren Leuten so viel Weiterbildung zukommen wie machbar. Ist ja auch zu ihren Gunsten.
__________________ we will stop enhancing the truth in 3, 2, ... |
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| | #3 (permalink) |
| Flashworker Registriert seit: Nov 2001 Ort: Wiesbaden
Beiträge: 10.945
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Gut, meine Antwort als überzeugter Freier ist fast klar ![]() Aber sehe es im Kern erstmal ähnlich. Festanstellung bietet dir eine gewisse Sicherheit, als Freiberufler hast du mehr Luft nach oben. Aber kann auch den gegenteiligen Effekt haben. Ist ja bekannt: Frei arbeiten die Leute, die keine Festanstellung finden und die Leute, die sehr gut sind und bewusst keine Festanstellung wollen. Hast du schon einen festen Kundenstamm und genügend Einnahmen, bleib einfach frei. Ansonsten ist eine Frei/Fest Kombination in meinen Augen eine gute Sache. Hast eine gewisse Sicherheit und kannst nebenher expandieren. Und wenn sich die Geschäfte gut genug entwickelt haben, steigst du ganz um. gruß |
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| | #4 (permalink) |
| ° Registriert seit: Aug 2002 Ort: Baden-Baden
Beiträge: 3.962
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ich denke ich werde tor 2 nehmen und als frei-fester arbeiten und schauen das mir 2 tage die woche zeit bleibt um meine eigenen sachen zu verfolgen. ich kanns halt nicht ausschließen, das wenn ich nen passenden studiengang finden sollte, nicht sofort meinen hut nehme, und wieder der student bin. wissenschaftliches arbeiten macht mich einfach zu sehr an und da ist ne frei feste sache mit option auf festanstellung eigentlich in ordnung. außerdem kann man sich so aus der "sicherheit" heraus einen kundenstamm aufbauen. |
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