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Alt 02-07-2007, 08:25   #1 (permalink)
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Benutzerbild von echo5-7
 
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Berufsstart und Selbstständigkeit

Hi,
den sticky thread oben hab ich mir durchgelesen, leider beziehen sich die meisten Informationen darin auf die Ich AG, die ja abgeschafft werden soll/wurde? Bin da nicht ganz up to date.

Folgende Situation: Ich bin diesen Monat noch Student, hab jetzt mein Diplom als Designer gemacht, Exmatrikulationsantrag ist ausgefüllt und steht kurz vor der Abgabe.

Ich hab auch schon eine Firma, die mich als freiberuflichen Mitarbeiter mit ins Boot holen würde, mit der Option auf Festanstellung, wenns gut läuft.

Jetzt hab ich allerdings null plan was man überhaupt zum Leben als Freiberufler braucht, bräuchte also ein paar Tipps auf was ich als Selbstständiger achten muss, was optional zu machen wäre, und welche Dinge einfach ein muss sind.

Gewerbe anmelden, ist klar. Muss sein, damit ich fein fleißig Rechnungen schreiben kann. Aber wie schaut es mit den Versicherungen aus?

Krankenversicherung zum Beispiel: wer kann mir da eine günstige Empfehlen, die nicht die KSK und nicht Privat ist (wg. eventuellen späteren Angestellenverhältnissen). Als Student war ich ja Familienversichert bzw. in der Studentischen Krankenkasse.

Pflegeversicherungen, macht es Sinn so etwas abzuschließen?

Berufsunfähigkeitsversicherung? Falls mir mal die Bandscheiben streiken, oder ich 'ne chronische Sehnenscheidenentzündung bekomm?

Berufliche Rechtschutzversicherung, hat so etwas hier jemand abgeschlossen, ist das nötig, bzw. sinnvoll?

Wie habt ihr euch so organisiert? Was möchtet ihr nicht mehr missen?

Bin für jeden Tipp dankbar.
echo
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Alt 02-07-2007, 08:34   #2 (permalink)
Flashworker
 
Benutzerbild von sebastian
 
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Hallo,

wenn du ein richtiger Freiberufler bist, brauchst du kein Gewerbe. Entscheidet
letztendlich das Finanzamt, aber als Designer stehen die Chancen da ja nicht
schlecht. Alternativ musst du da eben zu deinem Gewerbeschein Steuernummern
beantragen (bzw seit gestern gibts ja neue und vll hast du ja schon eine -
eine USt Id wäre zusätzlich noch ganz gut)

Zu den Versicherungen:
Wenn du richtig große Einnahmen erwartest, macht eine private Krankenversicherung
sogar Sinn, denn bei den gesetzlichen bezahlst du dich arm, weil du ja nicht die
Hälfte vom Arbeitgeber abgenommen bekommst. Kannst da von ca. 15% ausgehen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll, man weiß ja nie.
Der Staat lässt da einen ja ziemlich im Stich. Ähnlich siehts in Sachen Rente aus,
eine private Rentenversicherung ist Pflicht (auch als Angestellter).

Rechtsschutz bin ich mir nicht ganz sicher, da wurde mir davon abgeraten. Greift
halt auch nicht in allen Bereichen und war für mich unnötig.

lg

Geändert von sebastian (02-07-2007 um 09:34 Uhr)
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Alt 02-07-2007, 10:04   #3 (permalink)
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Benutzerbild von echo5-7
 
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danke für die infos

wie ist das mit den freiberuflern? ich meine, wie versteuern die dann ihre einnahmen, wenn sie keine steuernummer haben?

krankenversicherung ist so eine blöde sache, ich erwarte am anfang nicht soviel einnahmen (und später auch nicht ). bei der privaten ist es halt so eine sache, man muss ja erst 12 monate fest angestellt sein, um wieder in die gesetzliche wechseln zu können. da müsste ich es mal abklären, wie lange diese freiberufliche mitarbeit laufen soll. nicht das ich 6 monate selbstständiger bin, und dann 12 monate private krankenversicherung zusätzlich zahle. das wäre ärgerlich.

ich denke eine berufsunfähigkeitsversicherung werde ich auf jeden fall abschließen müssen, weil das risiko mit einem bandscheibenvorfall als selbstständiger vor die hunde zu gehen doch schon recht hoch ist.
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Alt 02-07-2007, 10:33   #4 (permalink)
meistens harmlos
 
Benutzerbild von rena
 
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Zitat:
Zitat von echo5-7 Beitrag anzeigen
wie ist das mit den freiberuflern? ich meine, wie versteuern die dann ihre einnahmen, wenn sie keine steuernummer haben?
Die haben genauso ihre Steuernummer.
Denn die vergibt ja nicht das Gewerbe- sondern das Finanzamt.
Zitat:
krankenversicherung ist so eine blöde sache, ich erwarte am anfang nicht soviel einnahmen (und später auch nicht). bei der privaten ist es halt so eine sache, man muss ja erst 12 monate fest angestellt sein, um wieder in die gesetzliche wechseln zu können. ..
Und falls du bei den Privaten bleibst oder auch bleiben musst, zahlst du eben nicht nicht nur jetzt nicht nach dem Einkommen sondern nach den Lebensjahren ,sondern auch im Alter. Das kann ganz schön heftig werden, weiß ich von meiner Mum.

Berufsunfähigkeit kann man sehen wie man will. "Was, Sie hatten mal einen Pickel am A****? Da kann man natürlich nicht richtig sitzen und nimmt dauernd eine Schonhaltung ein. Wir können also leider nicht zahlen, da Sie uns diese Vorerkrankung verschwiegen haben."
Muss natürlich nicht sein und es gibt ja auch noch andere Fälle außer die der Bandscheibenvor...

Gruß
Rena
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Geändert von rena (02-07-2007 um 10:35 Uhr)
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Alt 02-07-2007, 10:33   #5 (permalink)
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Als Freiberufler brauchst du halt kein Gewerbe. Ansonsten ist alles recht ähnlich.


Zur PKV: Wenn du angestellt bist, kannst du zurück in die Gesetzliche.
Würde dann aber eine Ruheversicherung (oder so ähnlich) machen,
sonst hast du evtl. mal Probleme wieder rein zu kommen, wenn du es
willst.

Aber da kannst du dich auch mal professionell beraten lassen..

greetz
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Alt 02-07-2007, 10:39   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von echo5-7 Beitrag anzeigen
Ich hab auch schon eine Firma, die mich als freiberuflichen Mitarbeiter mit ins Boot holen würde, mit der Option auf Festanstellung, wenns gut läuft.
OT: Kleine Nebenfrage, gleich bei der Firma, z.b. als Trainee, anzufangen kommt für dich nicht in Frage? So kannst du dem (eventuell ungewollten Stress) aus dem Weg gehen.

Gruß
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Alt 02-07-2007, 10:41   #7 (permalink)
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Benutzerbild von rena
 
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Ach so - zu weiteren Versicherungen wie Rechtsschutz, Haftpflicht usw.:
Dürfte auf den Einzelfall ankommen aber man muss auch immer daran denken, dass zu den Versicherungsleistungen auch gehört, unberechtigte Forderungen Dritter abzuwehren, was ich ggf. noch viel wichtiger finde als das zahlen an sich.

Sprich ... wenn ein Kontaktformular versagt und der Kunde eine Million Schadenersatz will, weil ja einer eine Megabstellung hätte schicken können, kümmert sich die Versicherung drum. Ansonsten müßt ich mich mit ihm selber streiten, was ich wohl zwar gewinnen würde (Schadenersatzforderungen müssen belegt werden, ein vielleicht hätte, reicht nicht) aber erstmal Geld vorschießen und Zeit investieren müßte.

Gruß
Rena
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Alt 02-07-2007, 10:41   #8 (permalink)
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Benutzerbild von shikamoo
 
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Zitat:
Zitat von Sebastian W. Beitrag anzeigen
Aber da kannst du dich auch mal professionell beraten lassen..
Würde ich aber auch sagen...

Gratulation zum Diplom by the way.

Und KSK ist keine Krankenversicherung! Schau Dir die Seiten der KSK mal an, kann u.U. doch interessant für dich sein!

lg
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Alt 02-07-2007, 13:21   #9 (permalink)
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Benutzerbild von echo5-7
 
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Zitat:
Zitat von rena Beitrag anzeigen
Sprich ... wenn ein Kontaktformular versagt und der Kunde eine Million Schadenersatz will, weil ja einer eine Megabstellung hätte schicken können, kümmert sich die Versicherung drum. Ansonsten müßt ich mich mit ihm selber streiten, was ich wohl zwar gewinnen würde (Schadenersatzforderungen müssen belegt werden, ein vielleicht hätte, reicht nicht) aber erstmal Geld vorschießen und Zeit investieren müßte.
jup, genau an sowas denke ich. hatte ich neulich, das ein formular nicht ging, weil die kundin bei 1&1 irgendwas gemacht hat, und das php auf einmal nicht mehr da war. da standen große fragezeichen in ihren augen als sie mit mir darüber geredet hat.


@shikamoo: vielen dank
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Alt 12-07-2007, 22:40   #10 (permalink)
l2l|c4o
 
Benutzerbild von Sir Freako
 
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Zitat:
Zitat von rena Beitrag anzeigen
Ach so - zu weiteren Versicherungen wie Rechtsschutz, Haftpflicht usw.:
Dürfte auf den Einzelfall ankommen aber man muss auch immer daran denken, dass zu den Versicherungsleistungen auch gehört, unberechtigte Forderungen Dritter abzuwehren, was ich ggf. noch viel wichtiger finde als das zahlen an sich.

Sprich ... wenn ein Kontaktformular versagt und der Kunde eine Million Schadenersatz will, weil ja einer eine Megabstellung hätte schicken können, kümmert sich die Versicherung drum. Ansonsten müßt ich mich mit ihm selber streiten, was ich wohl zwar gewinnen würde (Schadenersatzforderungen müssen belegt werden, ein vielleicht hätte, reicht nicht) aber erstmal Geld vorschießen und Zeit investieren müßte.

Gruß
Rena
Hallo Rena ,

zu : Sprich ...

entscheidet in so einem Fall nicht der Status der Abnahme , klar wenn man dem Kunden das hosting auch anbietet und der server für Tage nicht erreichbar ist dann ist der Fall klar, aber normal macht man ja eine Abnahme
der Kunde nimmt das Produkt ab , damit ist der Handel abgeschloßen und
Hand drauf , ich denke das kommt ganz auf den Vertrag an den man aushandelt .
Normal ist das aber nicht also da muß man schon extremes Pech haben und an ein super mega #?§"$§%! geraten .

Also ich sehe es als normal an vor der Abnahme das Produkt noch ausgiebig zu testen da würden solche sachen ja auffallen
und einen Server Timeout kann es unter umständen schon mal geben wenn das Netzt ggf überlastet ist.

grüße s.Freaky

Geändert von Sir Freako (12-07-2007 um 22:49 Uhr)
Sir Freako ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12-07-2007, 23:47   #11 (permalink)
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Benutzerbild von rena
 
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@Sir Freako
Vermutlich ja. Aber klagen kann ja jeder erstmal wegen allem und jedem - und z.B. behaupten, wenn das Ding funktioniert hätte, hätte man jetzt bestimmt 'nen Millionenauftrag. Ob zu recht oder zu unrecht sei dahingestellt.

Aber selbst wenn zu unrecht, bedeutet das dann dennoch zunächst Stress, Nerven, Zeitaufwand und zumindest vorzuschießende Kosten für den eigenen Anwalt.
Und falls zurecht, falls wirklich ein Bug drin, den der Entwickler zu vertreten hätte, müßte der Kunde in dem Beispiel einen konkreten Schaden nachweisen, nicht schätzen oder vermuten. Aber natürlich könnte er auch wegen 'ner "eventuell entgangenen Million", die er gerne von dir haben möchte, mit 'ner Schadenersatzklage vor Gericht ziehen, selbst wenn er da dann bezüglich des "gerne erträumten Schadens" ggf. verlieren würde. Die genannten Stress, Nerven, Zeit und ggf. Geld (vorab) kostet's den Entwickler dennoch.

Eine Versicherung - hier die Haftpflicht glaub ich (-> Vermögensschäden)? Natürlich nicht die private - nimmt einem das ggf. erstmal ab, da eben wie gesagt auch dafür da, unberechtigte Forderungen abzuwehren. Sollte sie zumindest, laut meinem Versicherungsmenschen, und da sollte man meiner Meinung nach bei einem eventuellen Versicherungsabschluss auf drauf achten.

Nicht mehr und nicht weniger wollte ich damit sagen.

Gruß
Rena
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Geändert von rena (13-07-2007 um 00:19 Uhr)
rena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-07-2007, 02:08   #12 (permalink)
l2l|c4o
 
Benutzerbild von Sir Freako
 
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Ort: düstere Grotte im Süden
Beiträge: 968
Ich glaube wenn das jetzt mein vegetatives nervensystem richtig empfangen hat wollte Rena mir damit sagen :

Schaut den Leuten >vor< Vertrags abschluß tief in die Augen wer ein wenig Menschen kenntniss besitzt der entlarvt den $%§&"/&%§! ganz leicht ?

- man sieht es an den Augen

also FINGERSPITZEN gefühl - hey ihr seit doch alle mindestens Motiondesinger
da gehört ja auch eine gewisse Prise >KUNST< dazu

Geändert von Sir Freako (13-07-2007 um 02:09 Uhr)
Sir Freako ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-07-2007, 05:30   #13 (permalink)
r0b
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Hi Echo,

Da dein Ziel auf lange Sicht ja eher Festanstellung ist, würde ich da jetzt nicht alle Register ziehen. Eine gute Empfehlung die mir persönlich sehr geholfen hat war, mir einen guten Steuerberater zu suchen.

Gewerbe ist Quatsch. Brauchste als Designer eh nicht. Was du brauchst ist 'ne Steuernummer. Die holste dir beim F-Amt.

Krankenkasse würde ich - wenn das Ziel eh Festanstellung ist - erstmal bei der Gesetzlichen lassen. Ggf. kann man da auch mit Studenten/Praktikantentarif was aushandeln, so das man nicht jeden Monat rumrechnen muß wieviel man jetzt überweisen muß, etc.

Ansonsten: Künstlerkrankenkasse ist als Diplom Designer ggf. eine Option.

Rechtsschutz für Designer? Naja... Wenn du nur für deine Versicherung schuften willst... Der Rest... Pflegeversicherung & Berufsunfähigkeitsversicherung je nach gusto und Kosten.

Ich würde mich hier auf ein Minimum beschränken. Die Kohle muß ja erstmal reinkommen um den ganzen Kram auch zu finanzieren.

Finanzen: Die Rechnerei als Freiberufler funktioniert ein bischen anders als bei Angestellten. Als Angestellter geste her und sagst: OK... der neue Computer kostet 3000,-, ich hab' 2000,- aufm Konto, nächsten Monat kommt mein Gehalt von (sagen wir mal) 2500,-... Also kaufe ich das Teil jetzt mit 1000,- im Dispo.
Als Freiberufler sollte man die Kohle 2-3 mal über haben. Also wenn du 6000,- bis 9000,- _wirklich über_ und auf deinem Konto hast kannst du losgehen und investieren. Also eben nicht dahergehen und sagen: ok, 3500,- sind auf dem Konto, mein nächster (vermeindlicher) Auftrag bringt mir x Euro, also kaufe ich jetzt ein.

Diese Regel ist eigentlich das A & O was Freiberufler über Finanzen wissen sollten. Bei den meisten Leuten die mit ihrem Laden/Unternehmen/whatever untergehen kann man den Grund dafür auf die Mißachtung dieser simplen Regel zurückführen.

Gute Beratung ist am Start wichtig. Deine Bank kann da eine Anlaufstelle sein. Steuerberater sollte man sich was größeres suchen. Oder jemanden der mit der Branche vertraut ist. Nicht: "der Onkel von meinem Nachbarn macht das nebenbei" Quatsch. Das kostet das selbe, bringt aber nur Stress.

Gruß

Robert
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Alt 13-07-2007, 07:33   #14 (permalink)
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Gut, gebe dir da in unserem Fall recht. Einen Computer haben wir sowieso alle
und dann braucht man zum Start evtl. nur noch etwas Software.

Oft ist es aber so, dass man zunächst investieren muss und erst nach Jahren
die Gewinnschwelle erreicht. Da klappt das natürlich nicht.

lg
sebastian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13-07-2007, 08:04   #15 (permalink)
r0b
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Zitat:
Zitat von Sebastian W. Beitrag anzeigen
Gut, gebe dir da in unserem Fall recht. Einen Computer haben wir sowieso alle
und dann braucht man zum Start evtl. nur noch etwas Software.

Oft ist es aber so, dass man zunächst investieren muss und erst nach Jahren
die Gewinnschwelle erreicht. Da klappt das natürlich nicht.

lg
Hm...

Wenn wir als Beispiel sagen: Zwei Leute tun sich zusammen, gründen eine Agentur mit dem Ziel nach einem Jahr dann 3-4 Leute fest einzustellen muß man da natürlich anders planen. Da fängt man aber dann mit einem Batzen Startkapital an, ob mit eigenem Geld oder geborgt, so das man solche Kosten dann schon am Anfang gleich mit einplant und realistische Reserven hat.

Für einen Einzelkämpfer der zuhause oder ggf. vor Ort in einem Unternehmen sitzt sollte man am Start eben tunlichst zusehen das man seine Fixkosten so gering wie möglich hält und auch 1-2 (besser noch 2-3) Monate ohne Einkünfte überstehen kann.

Wenn mein Kontostand unter diese 3 Monate-Fixkostendeckung fällt bin ich im (persönlich festgesetzten) roten Bereich. Da kann dann aber immer noch 'ne Rechnung über 1000 Euro hier eintrudeln (Strom, Wasser, whatever Nachzahlung), ohne das ich mir dann wirklich Sorgen machen muß. Dann würde ich aber auch nicht losgehen und mir ein Geekspielzeug kaufen das ich eigentlich nicht wirklich brauche. Vielleicht paßt das etwas besser als das erste Beispiel mit dem Computer.
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r0b ist offline   Mit Zitat antworten
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