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| | #1 (permalink) |
| Neuer User Registriert seit: Jul 2003
Beiträge: 1.197
| Arbeit soll weiterverkauft werden
Ich habe gerade eine Anfrage: Man möchte ein kleines Flashtool haben, dem Kunden schwebten verschiedene Ausführungen vor. Dafür habe ich jeweils eine ausdrücklich grobe Preisschätzung, außerdem mit dem Zusatz mindestens, abgegeben. Nicht berücksichtigt habe ich dabei, daß der Kunde offenbar beabsichtigt dieses Tool selber weiter zu verkaufen. Ich denke das sollte auch Einfluß auf meinen Preis haben. Nun habe ich eine Mail bekommen, in der mir angeboten wird ich könne "sofort anfangen" - für 85% des von mir grob und mindestens veranschlagten Preises. Da hab ich gerade nicht wirklich Lust zu... In welcher Weise meint ihr, sollte sich der Aspekt des Weiterverkaufens auf meine Preisgestaltung auswirken? Die genauen Endbedingungen kenne ich leider nicht. Aber der Kunde will natürlich möglichst wenig investieren und wahrscheinlich möglichst viel verdienen...
__________________ EDV = Ende Der Vernunft |
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| | #2 (permalink) |
| Flashworker Registriert seit: Nov 2001 Ort: Wiesbaden
Beiträge: 10.945
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Gut, ich arbeite beispielsweise viel für Agenturen, da ist es ganz normal, dass diese die vollen Nutzungsrechte erwerben. Aber du hast natürlich recht. Das solltest du finanziell berücksichtigen. Werden hier auch die Rechte am Code erworben? Oder nur das Endprodukt und das für den Vertrieb? Aber wenn du jetzt schon keine Lust hast, ist die Frage, ob du da überhaupt groß verhandeln musst. ![]() Letztendlich geht es aber immer darum, was finanziell möglich ist. Es ist ja ganz klar, dass du den maximalen Profit willst und der Kunde die Kosten möglichst gering halten möchte. Es kommt also darauf an, ob ihr einen Preis findet, der für beide vertretbar ist. Wie viel die Arbeit dann wert ist, spielt primär keine Rolle. Geändert von sebastian (17-02-2009 um 11:36 Uhr) |
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| | #3 (permalink) |
| Neuer User Registriert seit: Jul 2003
Beiträge: 1.197
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Keine Lust hab ich momentan hauptsächlich wegen dieser Email, weil der Kunde etwas dreist "mindestens" als "höchstens" reinterpretiert. Wenn ich aber "mindestens" schreibe, dann meine ich "eher mehr" und nicht "eher weniger". Es geht aber nicht um Riesenbeträge und ich würde eher verzichten als das Gefühl zu haben mich mal wieder zu billig verkauft zu haben. Mein veranschlagter Preis ist für die reine Programmierarbeit (die ich gestern einfach schon größtenteils erledigt habe, weil ich wissen wollte wie schnell ich das schaffe ) wohl ok. Aber den Aspekt des Weiterverkaufens und mit meiner Arbeit nicht indirekt sondern direkt Profit zu machen, möchte ich doch irgendwie berücksichtigen. Denn etwas, mit dem man Geld verdienen kann (indem man es beliebig oft weiterverkauft), ist einfach mehr wert als der reine Arbeitsaufwand es zu herzustellen.Rechte am Code etc., bisher ist gar nichts abgemacht. Es steht nur das Angebot "mach mir das für x Euro". P.S.: vielleicht gehe ich einfach entgegengesetzt zur Taktik des Kunden vor: ich schlage das, was er von meinem letzten Preisvorschlag abezogen hat, bei meinem nächsten Vorschag oben drauf! Und je hartnäckiger er versucht meinen Preis zu drücken, desto teurer wird es
__________________ EDV = Ende Der Vernunft Geändert von hmpf (17-02-2009 um 12:10 Uhr) |
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