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Alt 15-07-2005, 09:31   #1 (permalink)
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Benutzerbild von marc
 
Registriert seit: Jun 2001
Ort: krefeld
Beiträge: 13.866
Exclamation Künstlersozialkasse muss Webdesigner versichern.

Auf heise.de gibt es einen interessanten Artikel zu dem Thema!
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Alt 15-07-2005, 10:21   #2 (permalink)
"Lust auf Stil"
 
Benutzerbild von questionner
 
Registriert seit: Jun 2003
Ort: Florenz
Beiträge: 1.490
Da gibt es bestimmt noch Rangelei um "kunstgerechtes" Webdesign, um zu rechtfertigen, wer rein darf und wer nicht. Wenn das nicht noch zu Klagen führt. Nach dem Motto: "wer ist Künstler und wer nicht."
Die Rechtsprechung an sich ist ja nicht schlecht. Vielleicht wird es aber zu einer Einkommensabhängigkeit dann kommen. Ab Summe X muss man sich wieder anders versichern.
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Alt 15-07-2005, 11:15   #3 (permalink)
lernwillig
 
Benutzerbild von 23012
 
Registriert seit: Jan 2002
Ort: auf dem Land
Beiträge: 1.327
Hallo,
ja, interessant - also ist das Gestalten von Webseiten in
manchen Fällen eine eigenschöpferisch-künstlerische Arbeit,
in anderen (wo es um die Programmierung geht) nicht! Die
Abgrenzung ist sicher schwierig...
@ questionner: einkommensabhängig ist die Versicherungspflicht
bei der KSK schon immer: die Untergrenze liegt glaubich bei 4.800 Euro,
(Ausnahme Berufsanfänger) die Obergrenze bei 40.000 Euro.
Gruss
23012
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Alt 15-07-2005, 11:25   #4 (permalink)
"Lust auf Stil"
 
Benutzerbild von questionner
 
Registriert seit: Jun 2003
Ort: Florenz
Beiträge: 1.490
Könnte aber weiter reduziert werden, wenn der Ansturm zu groß werden sollte, um zu vermeiden, dass zu viele reinwollen.
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Alt 15-07-2005, 11:52   #5 (permalink)
Der Wunderhund
 
Benutzerbild von gaspode
 
Registriert seit: Jun 2002
Ort: Hattingen
Beiträge: 10.515
oh mann, die ksk hat echt keine ahnung!

als ich mich als webdesigner selbständig gemacht habe,
hatte ich mal angerufen und die meinten «ne, geht nicht».

dann gabs das feststellungsverfahren des bfa, weil ich
vorher schonmal fest gearbeitet habe. da kam dann raus,
daß ich in die ksk MUSS! wo ich mittlerweile mehrere
jahre versichert bin.

und das argument, daß programmieren nicht künstlerisch
ist, stimmt zwar, ist aber davon abhängig, ob man die
überwiegende zeit kreativ arbeitet.
sonst hätte man als grafik-designer ja auch schlechte
chancen, da gibts auch genügend unkreative tätigkeiten:
scannen, logos aufbauen, kataloge setzen usw.

ich frage mich auch immer, wie das bei den künstlern
abläuft. okay, malen ist kunst, aber verkaufen der bilder
wohl eher nicht.

gruß, gaspode
gaspode ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15-07-2005, 13:11   #6 (permalink)
"Lust auf Stil"
 
Benutzerbild von questionner
 
Registriert seit: Jun 2003
Ort: Florenz
Beiträge: 1.490
Genau dann bist Du Künstler.
Bilder sind nur post mortem was wert.
__________________
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Alt 15-07-2005, 13:13   #7 (permalink)
echt jetzt, junge
 
Benutzerbild von snake*sl
 
Registriert seit: Jan 2003
Ort: Iserlohn
Beiträge: 1.595
Lohnt sich das wirklich, macht das soviel Geld aus? Was sind in der KSK die Vorteile?
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Gruß
snake*sl // achims sohn


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Alt 15-07-2005, 16:58   #8 (permalink)
lernwillig
 
Benutzerbild von 23012
 
Registriert seit: Jan 2002
Ort: auf dem Land
Beiträge: 1.327
Hallo,
der Vorteil für den freischaffenden Künstler ist, dass er eine
soziale Absicherung hat (Krankenversicherung, Rentenversicherung,
Krankengeld - nach über 6 Wochen Krankheitsdauer) fast wie ein
Arbeitnehmer. Das hätte er als Selbständiger sonst ja nicht.
Die eine Hälfte der Versicherungsbeiträge (die sonst der Arbeitgeber
bezahlt) werden von der KSK übernommen, die andere zahlt er
selbst, Höhe je nach Einkommen.
Gruss
23012
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Alt 17-07-2005, 17:28   #9 (permalink)
echt jetzt, junge
 
Benutzerbild von snake*sl
 
Registriert seit: Jan 2003
Ort: Iserlohn
Beiträge: 1.595
Hört sich gut an. Die Frage bleibt, ob sich das unterm Strich lohnt, da ich meine Rentenversicherungsbeiträge als Selbstständiger mit Sicherheit nicht in die Staatskassen stopfen werde.

Ich muss mich einfach mal informieren.

Danke für die Info.
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Gruß
snake*sl // achims sohn


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Alt 19-07-2005, 15:58   #10 (permalink)
409coffeemaker
Gast
 
Beiträge: n/a
Ich finde es aber schon etwas dubios, wie man seinen Auftraggebern klarmachen muss, dass Sie künftig auf jede Rechnung nochmal KSK Abgaben draufkalkulieren müssen Die KSK holt sich nämlich einen Teil der Gelder auch bei den Auftraggebern.
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Alt 19-07-2005, 16:14   #11 (permalink)
pixel prostitute
 
Benutzerbild von bishop
 
Registriert seit: Mar 2004
Ort: berlin
Beiträge: 8.426
Zitat:
Zitat von 409coffeemaker
Ich finde es aber schon etwas dubios, wie man seinen Auftraggebern klarmachen muss, dass Sie künftig auf jede Rechnung nochmal KSK Abgaben draufkalkulieren müssen Die KSK holt sich nämlich einen Teil der Gelder auch bei den Auftraggebern.
? ich beauftrage jemanden der ohne mein wissen in der ksk (komando spezialkräfte? *fg* der musste sein) ist und die kommt dann irgendwann und sagt, hey... nachdem er dir 3 mille abgeknöpft hat, wollen wir nochmal 200 euronen weil der bei uns versichert ist? ...
bishop ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-07-2005, 21:18   #12 (permalink)
lernwillig
 
Benutzerbild von 23012
 
Registriert seit: Jan 2002
Ort: auf dem Land
Beiträge: 1.327
Hallo,
ja - irgendwo muss das Geld für die KSK ja herkommen,
Zuschüsse des Bundes decken einen Teil der Kosten, der
Rest wird als Abgabe von den Firmen eingezogen, die
künstlerische Arbeit verwerten, z.B.
Verlage, Konzertveranstalter, Künstleragenturen, Künstlermanager,
Radio- und Fernsehanbieter, Hersteller von Bild- und Tonträgern
(Film,TV, Musik-Produktion, Tonstudio etc.) Galerien,
Kunsthändler, Werbeagenturen,
Unternehmen, die das eigene Unternehmen oder eigene
Produkte/Verpackungen etc. bewerben,
Design-Unternehmen, Museen, Zirkus- und Varietéunternehmen usw.
Ich nehme an, dass man bei der Anmeldung eines Gewerbes in
diesen Branchen über seine Abgabepflicht aufgeklärt wird.
Nachlesen kann man u.a. hier:
http://www.kuenstlersozialkasse.de/i...21145F51EF2789
Gruss
23012
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Alt 09-08-2005, 22:07   #13 (permalink)
subfiler
 
Registriert seit: Jul 2004
Beiträge: 175
lol, wie soll sich den auch der staat anmassen, über die qualität einer künstlerischen tätigkeit zu urteilen. nach welchen kriterien bitte? sehr gutes urteil für alle designer! auf das die ksk noch jahrzente erhalten bleibt! *prost*
hakre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-08-2005, 20:48   #14 (permalink)
Neuer User
 
Registriert seit: Mar 2004
Beiträge: 26
Question

Das System der KSK ist interessant. Kann mir jemand ein paar Fragen dazu beantworten?
  1. Wie holt sich die KSK das Geld von meinem Auftraggeber? Muss er sich freiwillig melden? Was wenn er davon nix weiß?
  2. Muss ich meinem Auftraggeber immer sagen: "Ich bin KSK Mitglied, neben meiner Rechnung musst du also noch XX% auf folgendes Konto einzahlen...!"? Ich denke, dass dies vor allem bei Neukunden nachteilig sein könnte gegenüber einer Gbr, die in diesem Punkt einfach unkomplizierter wär.
  3. Wie hoch sind die Beiträge für meinen Auftraggeber?
  4. Gilt das nur für Auftraggeber die regelmäßig Freie beauftragen oder auch für den Gelegenheitsjob "für die Bäckerei von nebenan"? Also bekommt ein einmaliger Kunde von mir alle paar Monate/Jahre Post von der KSK und muss auch wenn die Geschäftsbeziehung schon beendet wurde weitere Kosten fürchten?
  5. MUSS ich dann mein Geld in der gesetzlichen Rentenversicherung verbraten oder sind alternative Altersabsicherungen anerkannt?
  6. Wie werden die Versicherungsbeiträge ermittelt?
  7. Neben der Kostenübernahme von 50% zu den Sozialversicherungen muss ich selber aber auch einen gewissen Beitrag zur KSK leisten, oder?

Ich hoffe, dass ich auf der KSK Webseite nicht genau die Seite übersehen habe, wo all die Infos eh schon stehen... Danke sehr
NORRITT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18-08-2005, 08:45   #15 (permalink)
Beobachter
 
Registriert seit: Mar 2002
Ort: Hamburg
Beiträge: 29
hi

hier findest du die Antworten auf alle deine Fragen, denk ich.

gruß
lars
specialagent ist offline   Mit Zitat antworten
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