Die Webinale (
webinale 2010 :: the holistic web conference |) zählt schon seit Jahren zu den etablierten Konferenzen rund um – wie der Name schon sagt – das Web. Und so vielseitig der dahinterstehende Software & Support Verlag ist, so vielfältig sind auch die Inhalte der auch in diesem Jahr wieder gelungenen Konferenz. Ganz besonders dann, wenn man auf der Suche nach Ideen und Geschäftskontakten ist. Und Berlin ist ja ohnehin immer eine Reise wert.
Einige Teilnehmer bemängelten zwar den Tiefgang (was bei der Breite der Themen auch schwierig ist), lobten dafür aber auch in diesem Jahr das tolle Potpourri aus Inspiration und Business-Inhalten. Die Vorträge, die ich am zweiten und dritten Tag selbst besuchen konnte, waren durch die Bank sehenswert. Darunter Kai „Flex“ Königs Überblick des Themas „RIA“ und Justin McLeans Arduinu-Einführung. Mein persönliches Highlight war der Vortrag „Smart Usability“ von Matthias C. Schroeder: Wer eine Auffrischung, einen Überblick oder einen Crashkurs Usability braucht, sollte sich unbedingt diesen Vortrag oder zumindest die dazugehörigen Folien anschauen.
Die Organisation war wie immer sehr professionell (danke an Felix Schrader) auch wenn mir ein wenig die „familiäre Atmosphäre“ in dem doch recht anonymen Maritim-Hotel fehlte. Leider habe ich das wohl sehr gelungene Filmfestival verpasst und bin erst später zur Party gestoßen: Die Party war wie bei solchen Veranstaltungen mit gefühlt 90 Prozent Männeranteil üblich, weniger eine Party als vielmehr ein Ort für interessante Gespräche: Schade nur, dass uneinsichtige DJs dem irgendwie durch verstärkte Beschallung entgegenzuwirken versuchen (das war im Vorjahr besser)…