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Alt 16-06-2011, 23:03   #1 (permalink)
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Twitter

Ich verstehe Twitter bis heute nicht. Ich verstehe im Gegensatz dazu FB und warum Menschen das nutzen.

Kann mir das jemand erklären oder näher bringen?

*mal sehen ob und was kommt *
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Alt 16-06-2011, 23:32   #2 (permalink)
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Ganz knapp formuliert:

Auf facebook bist Du mit Deinen Schulkollegen befreundet,
auf Twitter mit denen Du gerne zur Schule gegangen wärst".
Frei nach einem beliebten tweet, kam aus der amerikanischen Twittersphäre.

Etwas länger: Twitter bietet Dir die Möglichkeit Deinen eigenen Informationsfilter einzurichten, Du folgst einfach den Menschen, deren content Dich interessiert, die Du für witzig und unterhaltsam findest, deren linktipps Du zu schätzen weisst, je nach persönlichen Vorlieben.

Ich twittere nicht aktiv, aber ich folge anderen deren tweets ich zu schätzen weiss.

Mein surfverhalten wird zu 50% über twitter gesteuert. Z.B. vor 2 std:
Twitter
Das ist jetzt nicht weltbewegendes, aber man ist eben sehr stark am puls des Geschehens. In letzter Zeit schalte ich aber meinen client aber auch gerne ab, weil es auch sehr ablenkt.
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Alt 16-06-2011, 23:46   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Flashesjetzt Beitrag anzeigen
Ganz knapp formuliert:

Auf facebook bist Du mit Deinen Schulkollegen befreundet,
auf Twitter mit denen Du gerne zur Schule gegangen wärst".
Frei nach einem beliebten tweet, kam aus der amerikanischen Twittersphäre.
Erstmal, nicht falsch verstehen: Es geht, wie immer, weniger um mich!
Auf FB bin ich nicht mit meinen Schulkollegen befreundet - zu einem geringen Teil.
Zitat:
Zitat von Flashesjetzt Beitrag anzeigen
Ganz knapp formuliert:
Etwas länger: Twitter bietet Dir die Möglichkeit Deinen eigenen Informationsfilter einzurichten, Du folgst einfach den Menschen, deren content Dich interessiert, die Du für witzig und unterhaltsam findest, deren linktipps Du zu schätzen weisst, je nach persönlichen Vorlieben.
Das mach ich ja auf FB auch. Was soll man an Informationen auf 140 Zeichen bei Twitter sinnvolles mitteilen? Außer einen Link.

Meine Wahrnehmung ist, dass zuviele Menschen, zuviel Zeit mit Twitter verbringen, anstatt in der Zeit, sinnvolle Blog-Beiträge zu schreiben. Natürlich hat das auch etwas mit Geschwindigkeit zu tun: 'Lieber 140 Zeichen schreiben, als 5000 in einem Blog-Beitrag'.

Diese: 'Wie kann ich möglichst lustig sein zu aktuellen Themen in 140 Zeichen' Posts, haben einen Halbwertszeit von maximal 24h und bringen letzten Endes Niemanden weiter - abgesehen von dieser 1 Sekunde Freude.
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Alt 17-06-2011, 01:02   #4 (permalink)
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Zitat:
Erstmal, nicht falsch verstehen: Es geht, wie immer, weniger um mich!
Auf FB bin ich nicht mit meinen Schulkollegen befreundet - zu einem geringen Teil.
Das war auch nicht auf Dich gemünzt, sondern eine Kurz-Zusammenfassung des üblichen Nutzerverhaltens auf facebook vs. twitter.


Zitat:
Das mach ich ja auf FB auch. Was soll man an Informationen auf 140 Zeichen bei Twitter sinnvolles mitteilen? Außer einen Link.

Meine Wahrnehmung ist, dass zuviele Menschen, zuviel Zeit mit Twitter verbringen, anstatt in der Zeit, sinnvolle Blog-Beiträge zu schreiben. Natürlich hat das auch etwas mit Geschwindigkeit zu tun: 'Lieber 140 Zeichen schreiben, als 5000 in einem Blog-Beitrag'.
Viele Informationen lassen sich in 140 Zeichen zusammenfassen und wenn es auch nur ein link ist. Ein link kann Dich auf Artikel und blogs aufmerksam machen, die Dir sonst entgangen wären. Über Twitter kann man keine komplizierten Diskussionen führen (z.B. über Twitter - kleiner Spass), aber Anfragen und Kurzmitteilungen kann man darüber relativ einfach kommunizieren.
Twitter ist eben sehr viel schlanker und unkomplizierter als facebook. Facebook setzt ein gegenseitiges "kennen" vorraus. Auf Twitter kannst Du einfach den Narichten der Menschen folgen, die Dich interessieren.

Falls Deine Frage eher darauf abzielt, welche Vorteile es für Marken und Firmen hat, dann eben jener, dass sich sehr einfach ein Dialog mit Endkunden herstellen läßt, bzw. die Möglichkeit gegeben wird, auf Kundenanfragen sehr zeitnah zu reagieren und einen support einzurichten. Und einige Marken haben sich ja auch sehr erfolgeich etabliert in der twittersphäre, z.B Starbucks: Twitter
1.5 Mio. Menschen folgen freilwillig den Produktinformationen eines Unternehmens.

Jeder muss für sich selbst wissen, wie er eine Technologie gewinnbringend nutzen will und kann, das gilt für Autos, Toaster, Internet und Twitter.
Ich folge z.B. David Lynch auf twitter und habe einfach Spass daran, wenn er etwas schreibt. Allgemein finde ich es erfreulich, dass man sich darüber eben seinen eigenen Informationfilter anlegen kann, und nicht auf die üblichen gatekeeper angewiesen ist. Bist Du fan von Justin Bieber? (rhetorische frage) Dann folge ihm auf twitter und Du bist bestens informiert über die Informationen, die er selbst preisgibt.

Als aktiver Nutzer von twitter hast Du die Möglichkeit über Deine eigene followerbase sehr schnell Antworten auf Fragen zu bekommen. Da habe ich allerdings keine Erfahrungswerte.

Zitat:
Diese: 'Wie kann ich möglichst lustig sein zu aktuellen Themen in 140 Zeichen' Posts, haben einen Halbwertszeit von maximal 24h und bringen letzten Endes Niemanden weiter - abgesehen von dieser 1 Sekunde Freude.
Das liegt in der Natur des gags, dass man über ihn nur kurz schmunzelt.
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Alt 17-06-2011, 07:55   #5 (permalink)
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Ich finde Twitter auch furchtbar. Die Dialoge die da entstehen, kann man
als außenstehender auch nur schwierig nachvollziehen, weil sie ja nicht wie
die Kommentare bei Facebook zusammengefasst sind.

Und was bringt es mir zeitnah zu erfahren, dass mein Star gerade in der Nase
popelt. Wenn es eine wichtige Information ist, dann finde ich das spätestens
am nächsten Tag auf irgendeiner Nachrichtenseite.

Aber gut, hat ja jeder seine eigenen Vorlieben. Ich bleibe abgemeldet
sebastian ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-06-2011, 08:22   #6 (permalink)
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Ich folge ca. 20-30 Entwicklern - das ist schon praktisch und auch recht übersichtlich.

Mehr als Link-Sharing ist es aber oft nicht - das stimmt.
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Freue mich über jeden Besucher. :)
Nico B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17-06-2011, 09:32   #7 (permalink)
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Ich selber bleibe mit Twitter auf angenehme Weise mit Leuten in Verbindung, die ich gerne immer mal wieder treffe (auf diversen Konferenzen). Außerdem streue ich Links, die mich selber inspirieren, die ich nützlich finde, die mir geholfen haben, oder die mich interessieren. Also eher ein Micro-Blog zu mir, ohne dabei privat oder zu persönlich zu werden.

Mit dem Flashforum Account streue ich interesante Dinge aus der Web- und Flash- bzw. Entwicklerwelt. Also alles, was hier im Forum auch für die Leute interessant sein könnte. Außerdem informiere ich über Dinge des Flashforum.

Mit dem beyond tellerrand Twitter Account hat man die Möglichkeit durch Folgen ungefilterte und kurze Neuigkeiten (günstige Tickets, neue Sprecher, Änderungen im Ablauf eines Events usw) zu den Events von beyond tellerrand zu erhalten. Ohne andere verwässernde Infos. Kurz und knapp.

Ich kann verstehen, dass man Twitter nicht mag. Es gibt zu viele Personen, die viel zu viel streuen. Dann wird es schnell nervig. Ich habe zum Beispiel einen Account, mit dem ich vielen Usern bezogen auf Apps, Events, Type usw folge. Die habe ich in Listen sortiert und aus denen generiere ich mir meine Newsfeeds. Ein wenig wir RSS Feeds aber eben kurzweiliger. Über Twitter selber ist es schwierig diesen zu folgen, aber Tools, wie zum Beispiel Flipboard auf dem iPad machen es zu einer sehr angenehmen Lektüre. Damit hast du gezielt die Möglichkeit Listen zu abonnieren und dir eine "Zeitung" nach deinem Geschmack zu kreieren. Kombiniert man hier seine RSS Feeds (zum Beispiel über Google Reader gepflegt) und eben bestimmte Dinge von Twitter, kann man relativ unproblematisch auf dem Laufenden bleiben. Und das schöne ist: Nervt einen etwas oder möchte man die Inhalte seiner "Zeitung" einmal ändern, ist das zügig erledigt

Klar: Alles eine Geschmacksache und vor allem eine Sache der Nutzergewohnheiten und Einsatzart. Mir gefällt es so (derzeit zumindest) jedenfalls.
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Alt 17-06-2011, 10:36   #8 (permalink)
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Benutzerbild von Martin Kraft
 
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Ich stand Twitter lange auch eher ablehnend gegenüber - welche Sinn sollte es haben, sich permant mit den Befindlichkeiten anderer zuzumüllen (das gilt übrigens auch für Facebook) und das auch noch in einer sprachverkrüpelnden Kürze (was auch einer der Gründe weshalb ich mit SMS nie wirklich warm geworden bin)?!

Auf einer Konferenz habe ich mir dann doch einen Account eingerichtet und sofort die Vorzüge dieses Mediums schätzen gelernt...

Twitter ist nämlich weder nur einen Soziales Netzwerk (von dem man erst dann richtig was hat, wenn man sich dort einen Freundeskreis aufbaut) noch nur ein Blogging Dienst (bei dem man damit leben muss, dass nur wenige die mühsam erstellten Inhalte lesen).

Twitter ist vielmehr eine Mischung aus einem MicroBlogging-Service und einem Instant-Sozialnetwork und hat seine Stärken dort, wo die oben genannten ihre Schwächen haben:
  • Man muss keinen einzigen Follower haben oder selbst jemandem folgen, um Twitter nutzen zu können.

  • Alles ist für alle lesbar und wichtiger noch auffindbar (Stichwort: #Tags). Hierbei sind die Inhalte sind so komprimiert, dass man sie gut überfliegen kann und sich nicht nur das herauspikt, was einen eh schon interessiert.

  • Twitter ist eher inhaltszentriert als nutzerzentriert.

  • Neue Themen und Gruppen müssen nicht erst langwierig angelegt und "geliked" werden, sie enstehen von selbst, wenn Leute beginnen sie selben Sichworte zu verwenden. Auf diese Weis ist es möglich, dass z.B. bei einer Konferenz ohne den geringsten Administrationsaufwand eine Soziales Netz entsteht, das die aktuell relevanten Inhalte befördert und in dem sich jeder nach Belieben ein und ausklinken kann. Ist die Konferenz vorbei zerfällt das ganze wieder, ohne dass eine Zombie-Gruppe oder Zombie-Kontakte übrig bleiben.

  • Twitter schafft eine demokratische Öffentlichkeit! Durch die oben beschriebene Eigendynamik können z.B. innerhalb kürzester Zeit Missstände hochgespült werden, die sonst irgendwo im Stillen Kämmerlein beschlossen worden wären.
    Ein gutes Beispiel hierfür ist die unsägliche die JMStV-Novelle die Ende letzten Jahres fast schon verabschiedet war, aber dann über Twitter einen solchen ****Storm ausgelöst hat, dass sie im letzten Moment in den Parlamenten scheiterte.
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Alt 19-06-2011, 09:54   #9 (permalink)
°
 
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Ort: Baden-Baden
Beiträge: 3.962
ich benutze twitter, wenn überhaupt nur als realtime google. ich adde entwickler und designer die mir interessant erscheinen, interessiere mich aber einen dreck für

@welt LOL check out my cats funniest fotos tinyurl.com/abcdefg

ich geh noch nicht mal auf die twitter webseite, sondern hole mir den RSS feed ab und filtere den im thunderbird nach URL's. das wirkt manchmal etwas aus dem kontext gerissen, hilft aber tendenzen aufzuspüren. der nächste schritt wäre einen parser dafür zu schreiben, ob ein link retweeted wird. das wäre dann sowas wie google für twitter.

selbst tweeten tu ich gar nicht, mir erschließt sich der sinn nicht, meine banalitäten online zu setzen.
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echo5-7 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19-06-2011, 12:08   #10 (permalink)
+ Zimt & Zucker
 
Registriert seit: Mar 2006
Ort: hinterm Mond gleich links
Beiträge: 2.041
Mich würde ja mal interessieren inwieweit es wirklich einen wirtschaftlichen Vorteil für das Unternhemen gibt, wenn jetzt selbst in Fernsehwerbung (seit langem mal wieder vor der Kiste gehockt) schon f und t zu sehen sind.

Auf Webseiten ist das ja nun schon Standard, aber bringt's auch was?
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anbei Grüße vom milchreis: Viva la [Silb]

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Alt 20-06-2011, 08:01   #11 (permalink)
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Benutzerbild von marc
 
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Ort: krefeld
Beiträge: 13.866
Zitat:
Zitat von echo5-7 Beitrag anzeigen
[…] selbst tweeten tu ich gar nicht, mir erschließt sich der sinn nicht, meine banalitäten online zu setzen.
Das ist eben Ansichtssache. Wenn du es als banal abtust, was du zu sagen hast ok. Ich lasse das lieber andere entscheiden, ob sie banal finden, was ich schreibe. Und wer es so empfindet, muss mir ja eben nicht folgen. Das ist denke ich eher – zumindest nach meinem Verstehe – was Twitter ausmacht, dass du eben nach eigenem Wunsch jederzeit filtern und ausblenden kannst (neben dem Fakt, dass alles kompakter ist, als in einem Blog-Eintrag, den ich gerne mal parke weil ich gerade keine Zeit habe ihn zu lesen).


Zitat:
Zitat von milchreis Beitrag anzeigen
Mich würde ja mal interessieren inwieweit es wirklich einen wirtschaftlichen Vorteil für das Unternhemen gibt, wenn jetzt selbst in Fernsehwerbung (seit langem mal wieder vor der Kiste gehockt) schon f und t zu sehen sind.

Auf Webseiten ist das ja nun schon Standard, aber bringt's auch was?
Mal ein Beispiel im Kleinen: Auf der letzten FFK schreiben relativ viele Teilnehmer auf den Bewertungsbögen als Quelle für die Info zur FFK Twitter anstatt wie in den Jahren zuvor meist Flashforum oder Flashforum Newsletter. Ich denke eben, dass die komprimierte Form von Twitter für viele angenehm ist, um solche Infos schnell abzugreifen.
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Alt 20-06-2011, 08:31   #12 (permalink)
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Twitter ist für mich eine art RSS reader um schnell news und design links durchzuschauen.
option ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22-06-2011, 00:15   #13 (permalink)
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Ich denke man sollte hier ganz klar auch erstmal unterscheiden.

Beispiele:

1. Ich bin ein Softwarehersteller, na klar kann ich dann auf Twitter, posten: 'Update 10.116 is coming next week'. Sinnvoll.

2. Ich bin ein netzaffiner Rechtsanwalt, sagen wir Udo Vetter:
'Der Aufruf der Seite Pizza bestellen | Berlin | Hamburg | München | Lieferservice | Pizzaservice läutet zuverlässig den Feierabend ein.' Nicht sinnvoll.

Genutzt und 'verkauft' wird Twitter tatsächlich aber nicht als RSS-Feed oder Informationsdienst oder Ähnlichem (1) sondern eher als (2) - wie immer man das nennen will. Es ist schön, wenn ich Infos nicht pullen muss, sondern sie gepusht bekomme. Das ist aber doch nicht Twitter.

Ich empfinde das viel mehr als Informationsüberflutung. Ich muss selbst bei, für mich interessanten Menschen bei Twitter (und das sind bei mir nicht Viele im Moment): Filtern, Filtern, Filtern - immer mehr als mir lieb ist.

PS: Allein ein so einfacher Gedanke, ließe sich niemals auf Twitter kommunzieren, egal, wie sehr jemand 'auf den Punkt schreiben kann'.
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Geändert von medianetic (22-06-2011 um 00:17 Uhr)
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Alt 22-06-2011, 00:31   #14 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Flashesjetzt Beitrag anzeigen
Viele Informationen lassen sich in 140 Zeichen zusammenfassen und wenn es auch nur ein link ist. Ein link kann Dich auf Artikel und blogs aufmerksam machen, die Dir sonst entgangen wären. Über Twitter kann man keine komplizierten Diskussionen führen (z.B. über Twitter - kleiner Spass), aber Anfragen und Kurzmitteilungen kann man darüber relativ einfach kommunizieren.
Naja, eben nicht. Auf 140 Zeichen lassen sich eben nicht viele Informationen zusammenfassen. Tatsächlich werden eher aus Mangel an Raum Banalitäten ausgetauscht.

Ich mag Lynchs Filme nicht, davon abgesehen hab kurz reingeschaut:

'Dear Twitter Friends, I just got a new bathrobe that I LOVE from Jami and her place called cityzengreen.com'

Wenn ich noch mehr Spam filtern möchte als in meinem E-Mail-Postfach, sag ich Bescheid.

PS: Ich denke ja oft: 'Naja, vielleicht followst du den falschen Leuten' und dann denke ich wieder 'Kann sein, ok, habe aber auch bis heute nichts besseres gesehen und meine Zeit ist auch limitiert.'
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Alt 22-06-2011, 08:47   #15 (permalink)
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In einem Stimme ich dir definitiv zu: Filtern lernen muss man
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