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| | #76 (permalink) | |
| x39 Registriert seit: Oct 2004 Ort: St.Gallen, Schweiz
Beiträge: 1.261
| Zitat:
Früher gab es weniger Menschen, mehr Platz, Fast alle waren Bauern, also direkt für sich selber erwirtschaftend (den König und schwarzen Ritter lass ich jetzt mal aus dem Spiel). Es gab grosse Familien-Clans in denen man ein leben lang blieb. Klar die Technik, Medizin war erbärmlich, aber ich könnte mir vorstellen das Leben war sehr intensiv, mit einer "Konsequenz" und Bodenständigkeit die wir heute gar nicht mehr kennen. Man hat von dem gelebt was man direkt aus dem Boden geholt hat. Wenn ich heute mit gestern(also sagen wir spätes Mittelalter) vergleichen will, muss ich fairerweise die Qualität eines heutigen Menschen-Lebens im weltweiten Durchschnitt betrachten. Dann hat sich aber leider fast gar nix geändert. | |
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| | #77 (permalink) |
| reXcel Registriert seit: Aug 2002 Ort: Herford
Beiträge: 4.774
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Hi Sebastian, ich denke die Problematik kann jeder aus einem anderen Blickwinkel sehen und für sich höchst objektiv als gerecht oder ungerecht oder auch als gut oder schlecht empfinden. Der Wendepunkt kommt für gewöhnlich wenn man eine solche Situation selber erlebt oder im eigenen Umfeld mit ansehen muss. Genauso wie nur jemand der mal eine wirklich schwere Zeit durchgemacht hat, versteht was dies bedeutet. Die reine Rechenacrobatik mit 350 Euro zum Leben = "gar nicht so wenig" mag im Einzelfall sogar stimmen, und zumindest verhungert man nicht, aber das ist auch schon alles. Wenn eine Familie kein Geld für die Autoreparatur hat, sich nur einmal im Monat ein wirklich leckeres Essen gönnen kann und sonst fast nur noch Reis, Nudeln und Kartoffeln mit Salz und Soße zum Mittag hat... wenn die Kinder zum Geburtstag keine Geschenke mehr bekommen können und im Winter die Heizung kalt bleibt... dann bist du da angekommen wo von außen 350 Euro "gar nicht so wenig" sind, man im Mittelalter noch weniger hatte und niemand in Deutschland verhungern muss. Richtig. Aber dann ist an einen PC mit Internetanschluss, öfters mal ein neues Buch für 7,99 Euro oder gar einen Urlaub alle zwei Jahre gar nicht mehr zu denken. Es ist unzweifelhaft gut dass hier in Deutschland niemand "auf der Strecke bleibt" und das Angestellte teilweise von Firmen noch schlechter bezahlt werden. Doch was sagt das schon aus? Wir alle leben nach den Maßstäben von _diesem_ Land, jetzt und heute.
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| | #78 (permalink) | |
| Flashworker Registriert seit: Nov 2001 Ort: Wiesbaden
Beiträge: 10.945
| Zitat:
die gleiche Partei wählen und wären uns immer alle einig. Man muss immer ein bisschen versuchen beide Seiten zu verstehen. Ich glaube es würde auch niemand sagen, dass das Leben und die Welt gerecht ist und das Glück gleichmäßig verteilt ist. Man kann versuchen die Ungerechtigkeit einzuschränken, aber gerecht kann es nie sein. Ist es z.B. gerecht, dass manche Menschen 40% von ihrem Geld dem Staat und der Gemeinschaft geben müssen, andere dagegen gar nichts? Oder wäre es gerecht, wenn der normale Arbeiter (Normalzustand) noch mehr Geld abgeben müsste, damit die anderen ähnlich gut leben können, wie dieser selbst? (Man muss z.B. auch bedenken, dass der Höchssteuersatz für Leute mit dem 17fachen Durchschnittseinkommen eingeführt wurde, heute aber bei vielen Normalverdienern schon greift.) Es läuft immer auf Kompromisse und den Mittelweg hinaus. Man kann den Menschen nicht zu viel nehmen, also ist auch nur begrenzt etwas zum geben da. Da finde ich es momentan schon einigermaßen gerecht ausbalanciert. (Auch wenn das wieder extreme Gegenmeinungen mit sich bringen wird: Ich kenne auch Leute, die teilweise weniger als 350 EUR zum Leben übrig haben. Aber von 11 EUR am Tag kann man sich meiner Meinung nach als Einzelperson gut ernähren und sich hin und wieder sogar mal was leisten.) Geändert von sebastian (12-12-2008 um 15:26 Uhr) | |
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| | #79 (permalink) |
| flashforum Registriert seit: Jun 2001 Ort: krefeld
Beiträge: 13.866
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In dem Zusammenhang: http://www.flashforum.de/forum/showt...69#post1820769
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| | #81 (permalink) |
| Techniker Registriert seit: Sep 2003 Ort: 64807
Beiträge: 16.324
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ich wusste es schon immer, du bist ein hund ;-) aber lass nur, dann holen die sich nächstes jahr deine kröten, weil das update auf eine ältere version dann teurer wird. so bezahlst du für etwas, das du garnicht benützt hast.
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| | #84 (permalink) |
| Techniker Registriert seit: Sep 2003 Ort: 64807
Beiträge: 16.324
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um mal wieder zum thema zu kommen. 600 leute sind doch mehr als genug um eine eigene firma zu gründen (nicht alle und die wohnen ja auch um die erde verteilt .. obwohl das via internet kein problem sein sollte) fachwissen und können sollte genügend vorhanden sein? und wenn die sache vernüftig angefangen wird, dann kann man auch noch leute abwerben. wäre auf jeden fall machbarer, als wenn z.b. die bochumer jetzt anfangen wollten eigene handys zu bauen. also warten wir mal, ob ein konkurenzprodukt entsteht und was das kann ;-)
__________________ die ultimative antwort auf alle programmierfragen: der debugger mfg h.g.seib www.SeibsProgrammLaden.de Geändert von hgseib (17-12-2008 um 16:36 Uhr) |
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| | #85 (permalink) |
| poke Registriert seit: Dec 2002 Ort: Iserlohn [NRW]
Beiträge: 2.304
| Ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich ein Konkurrenzprodukt haben möchte... Ich find Adobes Produktpalette gut so, nur könnten sie bei neuen Versionen halt mehr bieten (und halt keine Leute rauswerfen ).Außerdem bei den 700 Leuten sind sicherlich sehr viele aus verschiedenen Produkten, womit sich der Zusammenschluss mit einem Produkt als schwierig erweisen würde.. |
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| | #86 (permalink) |
| *zackdoing* Registriert seit: Aug 2002 Ort: München
Beiträge: 1.805
| ... sind wahrscheinlich eh die seinerzeit mit übernommenen Macromedia-Mitarbeiter
__________________ Achim IstdasWurscht |
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| adobe, entlassungen, finanzkrise, kapitalismus, mitarbeiter |
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