@michael @georgem
Sehe ich auch so. Aber das liegt eben in der Natur der Sache.
Ob irgendein visuelles Phänomen als wertvoll empfunden wird, definiert sich eben aus dem Kontext der Sehgewohnheiten. Und im Moment ist das ganze Zeug noch sehr wertvoll, weil man es in Flash bis dato nicht kennt.
Wenn nun jetzt demnächst hunderte von tiefschwarzen 10m entfernten Schattenwürfen und Atomblitz-ähnliche Gloweffekte einem die Netzhaut verbrennen, dann wird es wohl dazu führen, daß diese visuelle Sprache denselben Stellenwert erhält wie ein drehendes und zoomendes Logo zu Flash4-Zeiten. Damals wollte natürlich auch jeder Hansel nichtssagende Wörter durch die Gegend zoomen.

Was ja eigentlich auch OK ist.
Die ersten Flashanimationen waren im Web ja auch eine kleine Revolution. Jetzt konnte man auf einmal Text skalieren!!1 *ausflipp*
Es kann sogar soweit kommen, daß dadurch wieder ganz neue Designtrends enstehen. Jetzt da man die einfache Möglichkeit dieser Effekte hat, wird man Designmässig gegensteuern und sich davon emanzipieren wollen.
Als es damals möglich wurde, digitale saubere cleane Illus zu erzeugen, wollte plötzlich jeder undigital und dreckig aussehen (David Carsen grüsst), weil das ursprüngliche Ideal plötzlich so einfach und billig geworden ist. Nachdem inszenierter Dreck und Chaos inflationär wurde ging es wieder etwas sauberer und digitaler zu usw...
Technologie hat so indirekt eine ganze Welle losgetreten.
Ich muss auch georgem zustimmen, daß sich daraus wieder so viele Möglichkeiten ergeben, daß niemand von uns die künftigen Möglichkeiten voraussagen kann.
Viele Gruesse
=:] Aerks